Russar MR-2 20 mm f/5,6 Objektiv

M39

Format: 35-mm-Entfernungsmesser

Typ: Festbrennweite

Fokussierung: Manueller Fokus (MF)

Objektivanschlüsse: M39 Leica-Schraubanschluss (LSM)

Erstes Produktionsjahr: 1958

Optisches Design: 6 Elemente in 4 Gruppen

Spezifikationen:
Brennweite max. Öffnung Mindest. Öffnung Klingen Mindest. Fokus (m.) Filter-Ø (mm.) Gewicht (gr/oz) Länge (mm/Zoll)
20mm Blende 5,6 Blende 22 7 0,5 49 95/3.4 46/1.8
Zusätzliche Information:
Das Russar MR-2 20 mm f/5.6 (russisch: „Руссар МР-2“) ist ein Wechselobjektiv für Messsucherkameras mit der m39 Leica-Schraubfassung (LSM). Es ist mit einer Irisblende ausgestattet. Die Linse ist beschichtet.

Das Objektiv wurde komplett mit dem Sucher VI-20 (rus. ВИ-20) geliefert (auch für das schnellere Sputnik-4-Objektiv ausgelegt).

Die Hauptanwendung des MR-2 (rus. МР-2), des einzigen kommerziellen Serienobjektivs, das das optische Schema von Russar verwendet, ist die Panorama-, Architektur- und beengte Raumfotografie.

1958 wurde auf der Weltausstellung in Brüssel der Objektivsatz, zu dem auch das Russar MR-2 20 mm f/5.6 gehörte, mit dem Grand Prix ausgezeichnet.

Das ursprüngliche optische Schema des Russar MR-2 20 mm f/5.6 wurde 1953 von MM Rusinov entworfen. Es ermöglicht es, eine für Weitwinkelobjektive typische Helligkeitsabnahme aufgrund der sogenannten aberrationalen Vignettierung zu minimieren. Viele fotografische Luftbildobjektive verwendeten dieses Schema.

Das Russar-Design wurde immer wieder von Herstellern außerhalb der UdSSR ausgeliehen. Die optischen Schemata von Zeiss Biogon-2, Schneider Super Angulon und Rodenstock Grandagon basieren ebenfalls auf Russar.

Übrigens war MM Rusinov 1942-1943 stellvertretender Chefkonstrukteur des KMZ (damals Werk Nr. 393).

 Mechanische Qualität 4.00 3
 Optische Qualität 4.67 3
 Benutzerfreundlichkeit 2.67 3
 Preise / Wert 2.67 3
 Bokeh 4.67 3
Gesamtbewertung des Objektivs
3.74

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